Die Leistungen
Ihre Facharztordination für Urologie in Tirol
Auf dieser Seite stellen wir Ihnen unser umfassendes Behandlungsspektrum vor. Sollten Sie Fragen dazu haben oder ein individuelles Anliegen, scheuen Sie sich nicht, uns zu kontaktieren!
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Labor-Untersuchungen
Im Labor führt man labormedizinische Analysen von Urin und Blut durch.
Es werden Tumormarker zum Ausschluss eines Prostata- oder Hodentumors sowie Hormonwerte Ihres Körpers bestimmt. -
Urin-Untersuchungen
Bitte gehen Sie, wenn möglich, vor dem Untersuchungstermin nicht zur Toilette, da wir meistens Ihren Urin zur Untersuchung benötigen.
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Spermiogramm (Sperma-Untersuchungen)
Zur Untersuchung der Zeugungsfähigkeit des Mannes wird Sperma auf die Anzahl und Beweglichkeit der Spermien untersucht.
Der Patient vereinbart einen Termin in der Ordination für die Untersuchung. Zu diesem Termin bringt er in einem speziellen Behältnis das Sperma von zu Hause mit (Transportzeit nicht länger als 30 Minuten!).
Der Patient sollte vor der Untersuchung fünf Tage enthaltsam sein. -
Ultraschall [Sonographie]
Der Ultraschall (auch Sonographie genannt) ist ein schonendes, nicht strahlenbelastendes und somit beliebig wiederholbares Verfahren zur bildlichen Darstellung der inneren Organe.
Wir führen mit hochmoderner Sonographietechnik (einschließlich Farbdoppler-Sonographie!) Untersuchungen des Bauchraumes, des kleinen Beckens und des äußeren Genitales durch.
Als Besonderheit bieten wir die Ultraschalluntersuchung mit zusätzlicher Farbdopplerultraschalluntersuchung der Prostata (Vorsteherdrüse) durch den Enddarm (transrektaler Ultraschall) an. Mit dieser Methode lässt sich die Prostata und deren Größe genau beurteilen. -
Blasenspiegelung (Zystoskopie]
Wir führen ambulant und in lokaler Betäubung die Spiegelung der Blase und Harnröhre durch. Kleinere Eingriffe wie das Einlegen bzw. das Entfernen von Harnleiterschienen können dabei durchgeführt werden.
Wir bieten auch die flexible Blasenspiegelung, eine besonders schonende Untersuchungsmethode an. -
Blasendruckmessung (Urodynamik) und Harnstrahlmessung (Uroflowmetrie)
Die Untersuchung von Blasenfunktionsstörungen (z. B. unfreiwilliger Urinabgang bei Männern und Frauen, Bettnässen bei Kindern und Jugendlichen, erschwertes Wasserlassen bei Männern usw.) ist einer der Schwerpunkte unserer Praxis. Auch behandeln wir Patienten mit neurologischen Blasenentleerungsstörungen, z.B bei Multipler Slerose, Spina bifida und Querschnittslähmungen.
Bei der Abklärung all dieser Erkrankungen kommt häufig die schmerzlose Harnstrahlmessung zum Einsatz, teilweise in Kombination mit der Aufzeichnung eines Beckenboden-EMG (Messung der elektrischen Aktivität von Muskeln).
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Vorsorgeuntersuchungen für Männer
Hierbei geht es um die Untersuchung der Prostata (Vorsteherdrüse). Es gibt eine gutartige Vergrößerung der Prostata, die z. B. zu Beschwerden wie Harnstrahlabschwächung, Harnstottern, Restharngefühl und vermehrtes Wasser lassen (besonders während der Nacht) führt. Bei der Diagnostik muss herausgefunden werden, ob die Vergrößerung nur zu lästigen Beschwerden oder aber u. U. auch zu gefährlicheren Folgen (z. B. zu hohe Restharnbildung) führt. Danach richten sich dann die therapeutischen Überlegungen. Das Therapiespektrum reicht von einer medikamentösen Therapie bis hin zu operativen Maßnahmen, wie z. B. „Prostata hobeln“ (TUR-P, Laserbehandlungen der Prostata).
Unabhängig von Beschwerden sollte jeder Mann ab dem 45.Lebensjahr oder bei familiärer Belastung ab dem 40. Lebensjahr zur Krebsvorsorgeuntersuchung zum Urologen gehen. Hierbei ist es sehr wichtig, den PSA (Prostata-spezifisches Antigen)-Wert zu bestimmen.
Es werden folgende Referenzwerte in Tirol für das PSA in Kombination mit einen freien PSA-Anteil von < 18% und in Abhängigkeit vom Patientenalter empfohlen:
Männer zwischen 45-49 Jahren: 1.25 ng/ml
Männer zwischen 50-59 Jahren: 1.75 ng/ml
Männer zwischen 60-69 Jahren: 2.25 ng/ml
Männer zwischen 70-75 Jahren: 3.25 ng/ml.
Sollte der PSA-Wert erhöht sein, wird meistens eine weiterführende Abklärung mittel multiplanarem Prostata-MRT empfohlen. Im weiteren Verlauf kann auch eine Biopsie der Prostata nötig werden. Diese Biopsie kann in unserer Praxis in Lokalanästhesie schmerzfrei durchgeführt werden.
Aufgrund der Vorsorgeuntersuchung ist es möglich, einen Prostatakrebs im Frühstadium zu diagnostizieren und dem Patienten so eine heilende Therapie anzubieten. -
Onkologie
Wir führen die Diagnostik und Therapie urologischer Krebserkrankungen, einschließlich Vor- und Nachsorge durch. Hier arbeiten wir u. a. eng mit der Urologischen Universitätsklinik in Innsbruck zusammen. Erste Anzeichen einer möglichen bösartigen Erkrankung können u. a. Blut im Urin sein. Auch sollten Hautveränderungen am Penis oder Hodenvergrößerungen bzw. -verhärtungen (Achtung: hier können auch/besonders junge Männer betroffen sein!) untersucht werden. Für alle urologischen Krebserkrankungen gilt, dass die Früherkennung wichtig ist und die Chancen auf eine Heilung so deutlich verbessert werden. Zur Früherkennung des Prostatakrebs siehe auch unter Vorsorgeuntersuchung des Mannes.
Blut im Urin
Der Urin wird in den Nieren produziert und von dort über die Nierenkelche, das Nierenbecken und die Harnleiter in die Blase transportiert. Beim Wasserlassen gelangt er über die Harnröhre nach außen.
Wenn es zu einer Blutung im Bereich des Harntraktes kommt, kann diese entweder sichtbar sein, dass heißt, der Urin ist deutlich rot gefärbt oder das Blut kann bei normaler Urinfarbe nur im Mikroskop bzw. im Harnstreifentest nachgewiesen werden. Eine Blutung kann schmerzhaft oder auch schmerzlos verlaufen. In jedem Fall ist es von großer Wichtigkeit, durch den Facharzt prüfen zu lassen, woher die Blutung kommt und was dahinter steckt.
Die Ursachen für eine Blutung können vielfältig sein. Man findet ursächlich zum Beispiel Entzündungen von Niere, ableitenden Harnwegen einschließlich Blase, Prostata und Harnröhre oder auch Steine und selten auch Gefäßmissbildungen. Eine Blutung kann auch aus erweiterten Venen einer vergrößerten Prostata stammen. Auch kann einmal ein gutartiger oder auch bösartiger Tumor sich hinter einer Blutung im Urin verbergen.
Notwendig kann auch ein CT, MRT sowie eine Blasenspiegelung werden. Außerdem wird in manchen Fällen der Urin zur (feingeweblichen) Zelluntersuchung eingeschickt. Wir bieten zusätzlich noch einen Urin-Schnelltest (NMP22) an, der als „Tumormarker“ ergänzend bestimmt werden kann.
Wichtig zu wissen ist, dass, wie so oft in der Medizin, die frühe Diagnose einer möglichen Erkrankung entscheidend ist. Denn je früher eine Erkrankung erkannt wird, um so einfacher kann man sie beheben. -
Kinderurologische Sprechstunde
Typische urologische Probleme unserer kleinen Patienten sind das Bettnässen nach dem 5. Lebensjahr (Enuresis), das Einnässen tagsüber oder ständig wiederkehrende Harnwegsinfekte.
Auch sind angeborene und erworbene Veränderungen am Genitale (z. B. Vorhautverengung, Leistenhoden, Wasserbrüche, Krampfadern am Hoden, Harnröhrenveränderungen) nicht selten.
Die Abklärung dieser Probleme ist schmerzfrei und für die Kinder kaum belastend. Die Eltern können selbstverständlich bei allen Untersuchungen anwesend sein. Kleinere operative Eingriffe (z. B. Vorhautbeschneidung) können stationär am Sanatorium Kettenbrücke durchgeführt werden. -
Entzündungen und Infektionen
Wir führen die Diagnostik und Therapie von akuten und ständig wiederkehrenden Harnwegsinfektionen (Vorsicht: Nierenschädigung!) von Mann und Frau einschließlich sexuell übertragbarer Infektionen durch. Wir informieren Sie über vorbeugende Maßnahmen und bieten diverse Therapien an.
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Besondere Urologie der Frau und Blasenentleerungsstörungen
Man kann zwei wichtige Arten der Harninkontinenz unterscheiden:
- Belastungsinkontinenz: (Ursache: meist eine Schließmuskelschwäche)
- Dranginkontinenz: (Ursache: meist unkontrollierte Bewegungen des Harnblasenmuskels)
Zum besonderen therapeutischen Spektrum bei Frauen mit Belastungsinkontinenz gehört in unserer Praxis u. a. auch ein spezielles Schließmuskeltraining und die Elektrostimulation. Sie kann auch in etwas anderer Form bei der Behandlung von neurologischen Blasenentleerungs-Störungen oder bei der männlichen Inkontinenz (z. B. nach Operationen) eingesetzt werden.
So soll zunächst auf konservativem Wege versucht werden, die Inkontinenz zu bessern. Nur wenn dies nicht gelingt, wird dann eine Operation (z. B. Unterspritzen der Harnröhre, Schlingenoperation zur Anhebung der Harnröhre, Einbau eines künstlichen Schließmuskels) empfohlen.
Bei der Dranginkontinenz kann oftmals eine erfolgreiche medikamentöse Therapie durchgeführt werden. -
Nierensteine, Harnleitersteine, Blasensteine
Zur Diagnostik von Harnsteinen muss neben einer Blut- und Urinuntersuchung auch eine Ultraschalluntersuchung erfolgen. Meist ist auch ein CT notwendig. Die Therapie reicht von konservativen Maßnahmen bis hin zur Operation (meist minimalinvasive Eingriffe, u. a. Steinzertrümmerung, endoskopische Steinbehandlung).
Gerne informieren wir Sie auch über vorbeugende Maßnahmen zur Verhinderung der Steinbildung. In seltenen Fällen (ständig wiederkehrende Steine) bedarf es einer intensiveren Abklärung mit z. B. Sammeln von 24-Stunden-Urin und speziellen Blut und Urinuntersuchungen. -
Spezielle Hormonsprechstunde für den Mann (Aging Male)
Auch beim Mann kann es zu einem Absinken der männlichen Hormone kommen. Typische Symptome können sein: Libido- und Potenzminderung, Leistungsknick, Schlafstörungen, Hitzewallungen, Nachtschweiß, Osteoporose.
Hier bieten wir auf Wunsch eine umfassende Beratung mit Therapievorschlägen, Untersuchung und Hormondiagnostik an. -
Sexualberatung für Mann und Frau
Im Rahmen der Sexualsprechstunde beraten wir Sie (gern auch mit Partner/in) bei Problemen und Anliegen wie z. B. Potenzstörungen, vorzeitiger Samenerguss, unerfüllter Kinderwunsch, Verhütungsmethoden (Sterilisation).
Scheuen Sie sich nicht, auch diese sehr persönlichen Fragen offen anzusprechen! Diese Probleme belasten mehr Menschen als Sie vermutlich glauben! Zur Abklärung gehört die klinische Untersuchung, der Ausschluss von Hoden- und Prostataerkrankungen, gegebenenfalls Hormonanalysen, Blut- und Urindiagnostik sowie Ultraschall/Farbdopplerultraschall. Die Therapie der Potenzstörung ist meist medikamentös (Tabletten oder Spritzen).
Bei unerfülltem Kinderwunsch führen wir eine Untersuchung der Samenqualität nach den Kriterien der Welt-Gesundheits-Organisation (WHO) durch (Spermiogramm). Sollte bei einem Patienten gar kein Spermium im Ejakulat gefunden werden, kann eine Hodenbiopsie zur weiteren Abklärung durchgeführt werden. Gern sind wir auch bereit, Sie an ein Zentrum für künstliche Befruchtung zu vermitteln.
Manchmal kann auch eine Sexualtherapie sinnvoll sein. In solchen Fällen können wir Ihnen eine/n Spezialisten/tin empfehlen. -
Sterilisation des Mannes
Zu den häufigsten ambulanten Operationen zählt die beidseitige Samenleiterdurchtrennung beim Mann, die eine sichere und dauerhafte Empfängnisverhütung darstellt. Dieser Eingriff kann in unsere Praxis in örtlicher Betäubung durchgeführt werden.
Eine alternative Verhütungsmethode
In vielen Beziehungen wird immer wieder über das Thema Verhütung diskutiert. Eine gute Alternative zur „Pille“ oder „Spirale“ stellt - nach abgeschlossener Familienplanung - auch die Sterilisation des Mannes dar. Bei diesem kleinen operativen Eingriff werden zunächst auf beiden Seiten die Samenleiter aufgesucht. Über einen kleinen Hautschnitt werden die Samenleiter an die Oberfläche gebracht, zunächst durchtrennt und dann werden die beiden Samenleiterenden getrennt voneinander unterbunden und speziell versorgt, so dass es möglichst nicht mehr zu einer Annäherung der beiden Enden aneinander kommt. Im Anschluss daran wird die Haut wieder vernäht. Der Patient kann nach diesem kleinen Eingriff in der Regel bereits am nächsten Tag wieder arbeiten.
Wichtig ist, dass ca. zwei und drei Monate nach der Operation eine Untersuchung der Samenflüssigkeit unter dem Mikroskop erfolgt. Erst wenn kein lebendes Spermium mehr gefunden wird, kann nach Rücksprache mit der Ärztin auf weitere Verhütungsmethoden verzichtet werden. Bis zu diesem Zeitpunkt sollte man wie bislang verhüten.
Wichtig zu erwähnen ist auch, dass die Sterilisation in keiner Weise zu einer Veränderung des Sexuallebens (Potenz) führt. Es handelt sich also um einen Eingriff, der den Patienten wenig belastet. Dennoch sollte dem Patienten bewusst sein, dass es möglicherweise bei einem wieder auftretenden erneuten Kinderwunsch schwierig sein kann, den Eingriff der Sterilisation rückgängig zu machen. Es besteht zwar die Möglichkeit, die beiden Samenstrangenden wieder aneinander zu nähen, aber die Erfolgsraten sind nicht sehr gut.
Zusammenfassend kann man sagen, wenn man in einer stabilen Beziehung lebt und definitiv keinen Kinderwunsch mehr hat, stellt die Sterilisation eine gute, wenig belastende Alternative zu sonstigen Verhütungsmethoden dar. -
Ambulante Operationen
In unseren Praxisräumen haben wir einen für ambulante Operationen eingerichteten Operationsraum.
Folgende Eingriffe werden von uns in lokaler Betäubung durchgeführt:- Operationen an der Vorhaut
- Sterilisationen des Mannes
- endoskopische Eingriffe am unteren Harntrakt (Blase, Harnröhre) und
- Entnahme von Prostatabiopsien mittels Ultraschall
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Stationäre Untersuchungen
Wir bieten Ihnen an, Sie im Sanatorium Kettenbrücke in Innsbruck zu operieren. Zu den häufigsten Eingriffen des operativen Spektrums zählen- Eingriffe am äußeren Genitale des Mannes (Penis, Hoden) und
- endoskopische Eingriffe (Harnröhre, Prostata, Blasenhals und der Blase)
- sowie Inkontinenzoperationen